Manuelle Therapie ist eine spezielle Form der Physiotherapie. Diese Therapieform befasst sich vor allem mit dem gezielten Untersuchen und Behandeln von Schmerzen und Problemen im Gelenk-, Muskel- und Nervensystem. Der Vorteil dieser Therapieform zur herkömmlichen Physiotherapie gegenüber ist aber, dass sie weniger schmerzhaft ist, weniger Risiko besteht (z.B. Überdehnung) und der Erfolg länger anhält. Es handelt sich hierbei um eine sanfte Therapie.
Maitland- Therapie
Ist das vom Australier G.D. Maitland entwickelte Konzept zur passiven Mobilisation und Manipulation der peripheren Gelenke und der Wirbelsäule. Der Schwerpunkt liegt wie bei der Kaltenborn/Evjenth-Therapie auf der gelenkschonenden Mobilisation. Zuerst werden mit Testbewegungen die Schmerzen genau lokalisiert. Basierend auf einer genauen Untersuchung der Bewegungseinschränkung werden dann feine, genaue abgestufte Gelenkzusatzbewegungen eingesetzt um Steifigkeit und Bewegungseinschränkungen zu behandeln.
Zusatzausbildung
„Manuelle Therapie nach Maitland“ wird von Physiotherapeuten in einer mehrwöchigen Zusatzausbildung mit Abschlusszertifikat erlernt. Nur wer im Besitz dieses Zertifikates ist, kann eine von den Krankenkassen anerkannte Behandlung abrechnen

